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Die „Sanfte Susanne“ in Aktion Im Jahr 2003 konnte sich der Schützenverein Hönow e.V. dann eine eigene Kanone anschaffen, die auf den Namen Sanfte Susanne getauft wurde. Es handelt sich dabei um eine Nachbildung aus der Zeit der Napoleonischen Kriege. Die Geschützmannschaft wurde komplett mit historischen preußischen Uniformen eingekleidet. 2003: Namensgebung „Sanfte Susanne“ Zur Geschichte der „Sanften Susanne“ veröffentlichte der Schützenverein Hönow e.V. in der Ausgabe des Hönower Dorfanzeigers Nr. 03/2003, S. 3, einige interessante Fakten. Die Sportfreunde trafen sich am 07.03.2003 zu einer Mitgliederversammlung. … „Zum absoluten Höhepunkt des Abends wurde jedoch die Namensgebung unserer Vereinskanone. Was vor einem Jahr noch wie ein Wunschtraum zu sein schien (von einigen teilweise belächelt), war Wirklichkeit geworden. Vor uns stand die Nachbildung einer Kanone aus der Zeit der Napoleonischen Kriege, deren Original bei Ausgrabungen in der Nähe von Jüterbog gefunden worden war. Der Nachguß des Rohres erfolgte im thüringischen Rudolstadt. Die Räder stammen von einem Munitionswagen aus dem I. Weltkrieg, die unser Vorsitzender in Thüringen entdeckt und nach Hönow geholt hatte. Das geschah zu einem Zeitpunkt, als er wohl selbst noch nicht so recht daran glaubte, daß unser Vorhaben so schnell gelingen könnte.Die dazugehörige Lafette wurde von einer Tischlerei in Berlin gefertigt. Der Verein mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten hätte die Kanone ohne Unterstützung nicht aufbauen können. Besonderen Anteil an der Organisation, der Finanzierung und dem Bau unserer Kanone haben die Sportfreunde Dr. Eberhard Merten, Mario Haxel und Peter-Michael Kotscha. Ihnen sei hiermit noch einmal ein herzliches Dankeschön im Namen aller Vereinsmitglieder gesagt.Das Zeremoniell der Namensgebung wurde in feierlicher Atmosphäre vollzogen. Im Beisein aller Mitglieder und Gäste unseres Vereins wurde unsere Kanone auf den Namen „Sanfte Susanne“ getauft. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, hoffen wir, daß die „Sanfte Susanne“ zu den Siedlertagen im August das erste Mal in der Öffentlichkeit erscheint, um ihren Sanftmut zum Ausdruck bringen zu können.„…[Siegmar Sievert, ehem. Schatzmeister] Aus der Tradition der 6pfündigen Fußbatterie Nr. 9 Stammtafel der 6pfündigen Fußbatterie Nr. 9 der Brandenburgischen BrigadeEnde 1812 befehligt durch Capt. von Grevenitz als Immobil in Breslau und vom 1.2.1813 als Führer in den Kriegsjahren 1813 bis 1814 dem II. Armeekorps zugeordnet und ab 1815 dem VI. Armeekorps (ohne Gefecht) unter Capt. Czarnowski Schlachten: Groß Görschen 2.5.1813Bautzen 20. und 21.5.1813Dresden 26. und 27.8.1813KulmLeipzig 16. bis 19.10.1813 Gefechte: LockwißHellendorfPirnaTellnißStogesBauchampBlockade von Erfurt 28.8. bis 18.9.1813Bombardement von Rodemachern Bis 1890 ist der Weg der Fußbatterie nachzulesen.